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Komm nach dem Unterricht zu mir …

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Komm nach dem Unterricht zu mir …

Florian Heigl
Florian Heigl 22. Juni 2017
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Es war der erste Schultag . . .

Johnny bekam einen neuen Lehrer in der 6. Klasse, Herrn Smith.

Herr Smith sagte: „Deine Hausaufgabe für morgen ist wie folgt.Ich möchte, dass du bis morgen eine Autobiographie schreibst. Ich möchte, dass du deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft aufschreibst.“

Also ging Johnny nach Haus und schrieb die ganze Nacht an seiner Hausaufgabe.

Als er fertig war, las er es seinen Eltern vor.

Seine Eltern waren so stolz auf ihn.

Sie sagten: „Das ist das beste, das du je geschrieben hast!“

Stolz gab er seine Arbeit am nächsten Tag ab.

Und als er sein Papier zurückbekam, stand da ein „F“ (für „Failure“ = Note 6) mit einem roten Kreis drum herum auf dem Blatt.

Das hieß: „Komm nach dem Unterricht zu mir.“

Ängstlich ging Johnny zu seinem Lehrer hin.

Der Lehrer sagte: „So, du bist also Johnny.“

„Ja“, sagte Johnny.

„Nun, du hast geschrieben, dass du der Quarterback der Dallas Cowboys werden willst, und du willst ein Supermodel heiraten, und du willst ein Multimillionär Geschäftsmann werden.“

Johnny sagte: „Ja, genau. Das sind meine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft.“

Er sagte:

„Nun, weißt du, das war eine richtig gute Autobiographie, was du da geschrieben hast.“

Johnny sagte: „Warum haben Sie mir dann ein ‚F’ gegeben?“

Er sagte: „Das hat etwas mit dem Schreiben zu tun.
Ich glaube, das gehört zu meiner Verantwortung.
Geh nach Hause und schau in den Spiegel.
Du hast nicht den Körper, um ein NFL Quarterback zu werden.
Du bist nicht gutaussehend genug, um ein Supermodel anzuziehen.
Und du bist nicht schlau genug, um ein Multimillionär Geschäftsmann zu werden, aber du schreibst ziemlich gut.
Wenn du deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft kleiner machst, werde ich dir eine bessere Note geben.“

Damit gab er Johnny das Papier zurück, und Johnny ging heim und setzte sich vor seinen Computer.

Und Johnny entschied, dass er kein einziges Wort ändern würde.

Am nächsten Tag in der Klasse gab er genau dasselbe Papier noch einmal ab.

Der Lehrer sagte: „Johnny, du hast es nicht verstanden.
Du solltest deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft kleiner machen.“

Und Johnny sagte: „Oh nein, nein.
Ich habe es genau verstanden, aber ich habe mich entschieden.
Sie können Ihr ‚F’ behalten, denn ich will meine Träume behalten.“

 


Glaub an dich, deine Träume und Befreie deine innere Kraft!

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7 Kommentare

  1. Pirmin Bamert 23. Juni 2017

    Eine ganz wunderbare Geschichte, welcher Jede und Jeder von uns in einer Form schon selber erlebt hat.
    Kinder an die Macht!

    Ich bedanke herzliche.

    Herzlichst
    Pirmin Bamert

    Antworten
  2. Don Ernesto 23. Juni 2017

    Einzigartig, wahr und Nachahmenswert … kein weiterer Kommentar

    Antworten
  3. Regina Kostistansky 23. Juni 2017

    Super genial, jaaaaaaa wir sind, was wir denken und die Eltern stehen dahinter. Beurteilen und verurteilen lassen ,sein lassen. Echt klasse, „ich habe mich entschieden“, es berührt mich sehr. Wunderbare Geschichte, die beste des Lebens des kleinen Jungen, da er es in jungen Jahren sein läßt, sich aufdiktieren zu lassen, klein zu denken und sich klein machen zu lassen.

    Wow

    Antworten
  4. Willi Greskamp 23. Juni 2017

    Hallo,

    ich war mit 14 ganze 1.48m groß/klein und wog 38 kg, mit 19 war ich dann 1.74m groß und hätte mit viel Training auch einen muskulösen Körper aufbauen können.Die bewertung des Lehres waren eindeutig falsch weil man zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennen kann wie sich ein junger Mensch entwickelt. Der Vorschlag mit dem „Schreiben“ wurde nicht erklärt. Es gibt reichlich beispiele das nicht immer große Intelegenz nötig ist um viel Geld zu verdienen wenn man seine Ideen und Ziele hartnäckig verfolgt.Dafür benötigt man aber intelegente Helfer die das Defizit ausgleichen können und selber keine Lust haben sich selbstständig zu machen. Im Umfeld des Sports gibt es viele Möglichkeiten selbstständig zu werden. Mit der zeit erkennt dann jeder mensch das man Abstriche machen muß um an anderer Stelle richtig los zu legen. Kurz gesagt junge Menschen wollen Träume behalten ( wenn sie denn konkrete haben) und gleichzeitig muß ein Weg aufgezeichnet werden wo Erfolg auch machbar ist. Die begründung des Lehres war zu kurz. jemand kann ja mal versuchen zu erraten wie alt ich bin.

    Gruß Willi Greskamp

    Antworten
  5. Kornelia Sandrock 25. Juni 2017

    Diese Geschichte sollten alle Kinder zum lesen bekommen! Einfach genial und auf den Punkt gebracht. Vielen Dank dafür!

    Antworten
  6. Tina 25. Juni 2017

    Einfach so unglaubig und wahr, davon sollten wir alle uns ein Beispiel nehmen! Nur das was wir im Inneren spüren und wirklich wollen – das ZÄHLT!!! Geniale Geschicht – wow

    Antworten
  7. Irmi 18. August 2017

    Ich hatte auch Träume und Ziele, doch niemand stand hinter mir. Ich habe dennoch viel erreicht und darauf baue ich heute nach. Der Junge soll bei dem bleiben, was er sich erträumt, denn irgendwie geht es immer ein Stück vorwärts. Ich bewundere diesen Jungen , denn das ist schon eine sehr gute Grundeinstellung für sein Leben. Abstriche wird es immer geben, doch im großen und ganzen wird auch er zufrieden sein.

    Antworten

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